Eurasien - Politik

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Die Welt wird heutzutage durch geschickte Methoden durch die Massenmedien manipuliert. Die Massenmedien sind gefährlich wie Massenvernichtungswaffen geworden. In Zeitungen, verschiedenen Magazinen sowie sozialen Netzwerken werden unsichtbare Kriege und Kämpfe der Ideologien sowie Konfrontationen zwischen den Zivilisationen geführt. Während die Titanen kämpfen, verfolgen die kleinen Politiker in gewinnbringender Absicht ihre Interessen. Es war immer so, dass einer für eine Demokratie in der ganzen Welt kämpft, der andere aber von den Dividenden profitiert.

So ist Muchtar Abljasow, ein Politiker und Dieb, ein Beispiel dafür, dass man hinter dem Kampf für Menschenrechte eigene Interessen verfolgen kann.Wie gelingt es ihm eine Bank zu besitzen und diese Bank zu berauben, als Dieb anerkannt zu werden und der Verantwortung zu entkommen, für eine Regierung tätig zu sein und später diese Regierung mit Dreck zu bewerfen, zu lügen und zu behaupten, dass er ein ehrlicher Mensch ist? Er betreibt eine Lügenmaschine, die nie aufhört zu funktionieren. Er verbreitet seine Lügen in allen Ecken vom Internet. Ihn stört es nicht, dass jede in seinem Namen veröffentlichte gelogene „Nachricht" mit der Zeit dementiert wird.

Neulich beschuldigte der Ex-Oligarch die kasachische Regierung für die Entführung von Herrn Scharimbetow, dem ehemaligen Stellvertreter von Abljasow in der BTA-Bank, der an einem Flughafen in der Türkei festgenommen und nach Astana ausgewiesen wurde. „Die Regierung Kasachstans ist wieder in eine Falle im Kampf gegen mich reingefallen", - schreibt Abljasow und wirft den Geheimdiensten ihre Unprofessionalität vor. Wir konnte man so versagen, fragt er und schlägt einen Deal vor, Herrn Scharimbetow zurück in die Türkei bringen zu lassen.

Glaubt Abljasow wirklich, dass man nach dieser Mitteilung zu einem Deal mit Herrn Scharimbetow kommen kann? Davon kann das Image Kasachstans Schaden nehmen. Wollen wir lieber alle zusammen über dieses Problem in Zeitungen oder lieber in einer TV-Sendung schweigen…

In Wirklichkeit will Abljasow die Interessen von Herrn Scharimbetow nicht verfolgen. Die Sache ist viel einfacher. Er spürt, dass die Sache ernst wird.

Schaksylyk Scharimbetow wurde am 17. Januar 2017 von Grenzsoldaten in der Türkei mit einem gefälschten Pass festgenommen. Scharimbetow gab zu, dass er zu dem Zeitpunkt müde war, vor der Untersuchung im Ausland flüchtig zu sein und deswegen nannte er im Polizeirevier seinen wirklichen Namen und bat über den Fall das Generalkonsulat Kasachstans zu informieren. Scharimbetow stand in der Interpol-Liste und wurde bereits am 20. Januar nach Astana ausgeliefert. Abljasow geriet in Besorgnis, da sein Stellvertreter viele Finanzwege kennt, wie man das BTA-Geld wäscht und könnte zukünftig der Ermittlung die Binde vor den Augen nehmen und einige Details aufklären. Deshalb wollte Abljasow die kasachische Regierung der Entführung beschuldigen und den Druck von der Weltöffentlichkeit ausüben lassen. Er verließ sich auf die Loyalität von Scharimbetow, hat sich aber verrechnet. Der Vertraute ließ ihn im Stich.

Erstens, der Festgenommene sah seine Familie seit acht Jahren nicht, was für ihn ein großer Schicksalsschlag war. Zweitens, ist es bitter wegen Abljasows krimineller Ambitionen im Gefängnis zu sitzen. Er war nur ein Manager und führte aus Angst seinen Arbeitsplatz zu verlieren alle Anweisungen von Abljasow aus. Mit anderen Worten, er hatte keinen Lust für jemanden zu büßen und will deswegen bei den Ermittlungen helfen, damit die Gerechtigkeit wieder hergestellt wird. Scharimbetow dementierte die Information über seine Entführung und erzählte wie es wirklich war.

„Ich möchte mitteilen, dass ich nicht gefoltert und unter Druck gesetzt wurde. Einige NGOs stellten es so dar, dass ich in einer Notlage bin und mein Leben unter Gefahr steht. Dies ist nicht der Fall und ich möchte noch mal unterstreichen und betonen, dass alles in Ordnung ist", sagte er.

Er erzählte über die Tätigkeit von Abljasow. Nach seiner Meinung ehrt Abljasow weder die Heimat, noch die Nationalflagge. Alles, was er unternimmt, wird von seinen eigenen Interessen diktiert. Die Bank, die eigene Partei, alles waren nur Mittel, um Wohlstand und Immunität zu gewähren.

„Wenn der Mensch eine Machtgier hat, was kann ich da sagen?" – sagte Scharimbetow mit Mitleid an alle, die von Abljasow ausgenutzt wurden und heute für seine Sünde zahlen sollen.

Es wurde mitgeteilt, dass Scharimbetow freigelassen wurde mit einer schriftlichen Verpflichtung, seinen Aufenthaltsort nicht zu verlassen. Er fährt bald nach Almaty, um dort an den Ermittlungsmaßnahmen teilzunehmen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Ex-Banker mit den Ermittlungsbehörden zu einer Abmachung kommt und gar nicht strafrechtlich haften wird. Abljasow bleibt nichts übrig, als sich in seinem französischen Vivarium darüber zu ärgern. Ohne Zweifel ist zu erwarten, dass er bald über die Folter und Bedrohungen gegen Scharimbetow und seiner Familie erzählt. Er sagt, dass Scharimbetow gegen das Regime nicht widerstehen konnte und aus diesem Grund mit den Ermittlungsorganen zu einer Abmachung gekommen ist. Am meisten ärgert aber nicht das, sondern die Kurzsichtigkeit und der Infantilismus der europäischen Justiz, die mit einer Hand aus England einen reale Gefängnisstrafe erteilt und mit der anderen Hand aus Frankreich den Verbrecher freilässt. Dies sind keine Doppelstandards, sondern es ist die jurisische Impotenz der Europäischen Union.


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Scharimbetow wechselt zur gerechten Seite


Peter Schulz
Ende Februar 2017
  Unbenannte Seite
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